Sonntag, 25. März 2018

Freiheit

Schon lange nichts mehr geschrieben....
Ich möchte einen kurzen Gedanken mit euch teilen. Es geht um die Frage nach der Freiheit. In einem langen Gespräch darüber hat eine (meiner Meinung nach sehr kluge Person) gesagt, dass Freiheit (genauso wie Glück) nie um seiner selbst willen gesucht werden kann. Freiheit und Glück sind immer eine Frucht von etwas Anderem. Wenn ich etwas tue, einzig allein aus dem Wunsch glücklich oder frei zu sein, dann wird es bestimmt schief gehen. Aber zum Beispiel jemanden zu lieben, um seiner selbst willen, einfach, weil er "gut" ist, kann bewirken, dass ich dabei glücklich werde. Oder dass Freiheit sich einstellt, während ich etwas tue, das mich vielleicht Überwindung kostet, aber zutiefst meiner inneren Haltung entspricht. Hm.. ein Beispiel... vielleicht meinen Job kündigen, weil ich aus ethischen Gründen, in meiner Firma nicht mehr bleiben kann. Oder eine längst fällige Entscheidung treffen.
Ich weiss nicht, ob ich das klar genug erklären kann und die Philosophie-Experten mögen Nachsicht haben :-) aber ich habe mir ja vorgenommen, hier in diesem Blog darüber zu schreiben, was mir so begegnet auf meinem Weg. Und das scheint mir ein wichtiger Richtungspfeil zu sein.
Diese Erkenntnis stimmt jedenfalls mit meiner Erfahrung überein. Das Glück stellt sich meistens eher dann ein, wenn ich grad nicht an es denke. So wie Namen, die einem partout nicht einfallen wollen, obwohl man ja so angestrengt alle Gehirnwindungen nach ihnen absucht. Irgendwann später während man mit etwas ganz anderem beschäftigt ist, liegen sie einem plötzlich auf der Zunge.
Also konkret heisst das, nicht nach Wegweisern zu suchen, auf denen gross "Glück" steht oder "Freiheit". Wahrscheinlich gibt es die nicht. Aber es könnte sein, dass ich, wenn ich zum Beispiel dem Schild "Wahrhaftigkeit"oder "Komfortzone verlassen" folge, dass dann Herr Freiheit und Frau Glück zu guten Weggefährten werden...
Ich werde das mal beobachten! :-) 

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